+++Petra Köpping und Karsten Schütze sind Spitzenduo+++

Die SPD im Landkreis Leipzig hat am Montag (11. Februar 2019) im Ratssaal in Grimma ihre Kandidatenlisten für die am 26. Mai 2019 stattfindende Kreistagswahl aufgestellt. Hierzu erklärt Markus Bergforth, Vorsitzender des SPD Kreisverbandes Leipzig:

„Wir gehen mit insgesamt 72 Kandidatinnen und Kandidaten in den zehn Wahlkreisen ins Rennen. Das sind drei mehr als 2014. Doch wir haben nicht nur in der Breite zugelegt, sondern vor allen Dingen auch in der Qualität. So gehen wir mit einem Spitzenduo aus Petra Köpping (Wahlkreis 4, Borna, Regis-Breitingen, Neukieritzsch), Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages und Karsten Schütze (Wahlkreis 3, Markkleeberg), Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Markkleeberg und zugleich amtierender Vorsitzender der Kreistagsfraktion SPD/Grüne, in den Kampf um möglichst viele Kreistagsmandate.

Zudem treten mit Jörg Röglin (Wurzen) und Dietmar Bernd (Böhlen) zwei weitere (Ober-) Bürgermeister sowie mit Ditmar Haym ein ehemaliger Bürgermeister (Rötha) gegenüber 2014 neu für uns an und ergänzen damit die (Ober-)Bürgermeisterriege um Karsten Schütze (Markkleeberg), Arno Jesse (Brandis), Dr. Gabriela Lantzsch (Großpösna) und Uwe Weigelt (Lossatal). Darüber hinaus konnten wir zahlreiche jüngere Kandidat/innen für uns gewinnen und mehr Frauen auf den aussichtsreichen Listenplätzen aufstellen. Wir unterbreiten den Wählerinnen und Wählern also einen breit gefächerten Kandidat/innenmix und gehen sehr selbstbewusst in den Wahlkampf. Unser Ziel ist ganz klar: wir möchten wesentlich mehr Kreistagsmandate als 2014 erringen und mindestens die zweitstärkste Fraktion im neuen Kreistag werden“, zeigt sich Bergforth erfreut und zuversichtlich gleichermaßen.

Übersicht über die Top-3-Spitzenkandidaturen der einzelnen Wahlkreise (in Klammern: Wohnort): Weiterlesen

+++SPD im Landkreis Leipzig mit sehr guter Ausgangsposition+++

Im mittelsächsischen Frankenberg kamen am Wochenende die 80 Delegierten der SPD Sachsen zusammen, um die SPD-Landesliste für die Landtagswahlen am 1. September 2019 zu bestimmen.
„Mit der Landesliste sind wir hoch zufrieden. Petra Köpping aus unserem Landkreis erhielt Platz zwei und wird gemeinsam mit Martin Dulig das Spitzenduo bildet. Ihr Ergebnis von 94% ist ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere Spitzenfrau mit ihren Themen richtig liegt“, so Kreisvorsitzender Markus Bergforth.

Petra Köpping gehe es dabei insbesondere um das gesellschaftliche Miteinander: „Mir liegt die Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders und unserer Demokratie sehr am Herzen liegt. Dafür werde ich weiterhin mit Leidenschaft kämpfen. Als langjährige Kommunalpolitikerin als Bürgermeisterin von Großpösna und als Landrätin des ehemaligen Landkreises Leipziger Land werde ich zudem auch weiterhin die Interessen des ländlichen Raumes vertreten und mich für die Stärkung der Städte, Gemeinden und Landkreise in Sachsen einsetzen.“

Ebenso erfreut zeigte sich Birgit Kilian aus Borsdorf, die von Listenplatz 20 aus in den Landtag einziehen möchte. „Dieser Platz bietet mir zwei Möglichkeiten,“ so Kilian. „Entweder legt die SPD landesweit zu, dann könnte Platz 20 reichen. Oder aber ich hole den Wahlkreis direkt,“ gibt sie sich kämpferisch und entschlossen.

Als weitere Bewerber um den Einzug in den Landtag kamen zum einen Ingo C. Runge aus Grimma auf Platz 39.

Und zum anderen Oliver Urban aus Borna auf Platz 46. Er meinte: „Es war eine emotional bewegende Rede unseres Landesvorsitzenden Martin Dulig. Die Konferenz war insgesamt ein gelungener Meilenstein im Landtagswahlkampf und gibt uns Auftrieb für die kommenden Monate.“

„Das Ergebnis der Sondierungen reißt uns Sozialdemokraten nicht vom Hocker, aber dennoch empfehle ich den Delegierten am kommenden Sonntag auf dem Bundesparteitag für den Eintritt in Koalitionsverhandlungen zu stimmen.“ so die Empfehlung von Bergforth.

„Und dies aus zwei Gründen: Mit den Sondierungsergebnissen sind Pflöcke eingerammt worden. Aber Koalitionsverhandlungen und daraus resultierend der Entwurf eines Koalitionsvertrages sind weitaus konkreter und verbindlich. Zum anderen und dies ist mir besonders wichtig: Die Frage des Eintritts in eine Koalition und gerade in diese Koalition mit diesen Vorzeichen ist mir zu gewichtig, als das bereits die Delegierten am Sonntag darüber entscheiden sollten. Es liegt an dem Verhandlungsteam in den Koalitionsverhandlungen dann unsere Vorstellung und Ideen für die Zukunft Deutschlands und Europas konkret zu verhandeln und auch der Parteibasis dafür zu werben. Am Ende der Koalitionsverhandlungen steht der Mitgliederentscheid. Die Mitglieder haben zu entscheiden, welchen Weg wir gemeinsam als Partei in Zukunft einschlagen wollen.“ Weiterlesen