Am vergangenen Samstag stellten die Delegierten im „Alten Krankwerk “ in Naunhof auf dem Kreisparteitag der SPD im Landkreis Leipzig die Weichen für die nächsten zwei Jahre. Dabei wählten die Delegierten erneut Markus Bergforth zum Kreisvorsitzenden. Er erhielt 80% Zustimmung. Zukünftig sind Birgit Kilian (Borsdorf) und Sebastian Bothe (Markkleeberg) seine beiden Stellvertreter. Bestätigt in ihren Ämtern wurde als Schriftführer Ralph Gertler (Brandis) und als Schatzmeister Falkmar Haase (Lossatal). Den neuen Kreisvorstand komplettieren Carlo Hohnstedter (Borna), Karl-Heinz Ligotzki (Bennewitz), Hans-Jürgen Quast (Markkleeberg), Ingo C. Runge (Grimma) und Claudia Scholz (Markkleeberg) als Beisitzer.

Markus Bergforth kurz nach der Wahl: „Ich freue mich sehr über die erneute Wahl und bedanke mich für das Vertrauen und diese Zustimmung. Jetzt gilt es, die zukünftigen Aufgaben anzugehen. Im kommenden Jahr stehen uns mit den Kommunal-, Europa- und Landtagswahl drei Wahlen im ins Haus. Mit dem beschlossenen Leitantrag haben wir die politischen Leitplanken für den Wahlkampf auf Kreisebene gelegt. Wir werden uns nun im Kreisvorstand um die weitere Präzisierung und Schärfung des Programms – auch für die einzelnen Wahlkreise – kümmern.“

Auf dem Kreisparteitag wurde nicht nur ein neuer Vorstand gewählt, sondern einstimmig auch ein vom Kreisvorstand eingebrachter Leitantrag „Arbeitsplan 2018 – 2020. Unseren Landkreises Leipzig gemeinsam mit den Menschen weiter entwickeln“. Zudem will sich der SPD Kreisverband für die Urwahl der Kanzlerkandidatin oder des Kanzlerkandidaten durch eine Mitgliederabstimmung einsetzen. Der Antrag über die Urwahl der Parteivorsitzende oder des Parteivorsitzenden hingegen wurde abgelehnt. Hier soll es bei der Wahl durch die Delegierten auf einem Bundesparteitag bleiben. Der Antrag auf Verpflichtung des Einbaus von Rauchmeldern in Bestandswohnungen wurde ebenfalls angenommen. Hier ist Sachsen bundesweit Schlusslicht, da bisher nur in Wohnneubauten der Einbau verpflichtend ist.

„Ich freue mich außerordentlich, dass wir nicht nur über Personalien abgestimmt haben, sondern auch über politische Inhalte diskutiert und Beschlüsse gefasst haben. So wurde der Antrag über die Urwahl der Parteivorsitzende oder des Parteivorsitzenden nur knapp entschieden, genauso wie der über die Urwahl der Kanzlerkandidatin oder des Kanzlerkandidaten. Das ist gelebte Demokratie“, so Bergforth abschließend.

Den Leitantrag mit den Beschlüssen können Sie hier downloaden.