Am vergangenen Samstag traf sich die sächsische SPD zum außerordentlichen Landesparteitag in Neukieritzsch, den der Kreisvorsitzende Markus Bergforth eröffnete.

Es war eine lange und intensive Aussprache zur verlorenen Bundestagswahl. Aber sie war auch konstruktiv. Unter der großen Überschrift „Mehr Respekt in Sachsen. Chancengleichheit für Alle“ brachte der Landesvorstand einen Leitantrag ein, der mit einigen Änderungen von den Delegierten mehrheitlich verabschiedet wurde. Dieser Leitantrag wird die thematische Roadmap für die kommenden Kommunalwahlen und Landtagswahlen sein, auf die sich der Kreisverband bereits schon jetzt vorbereiten wird.

Wir als Kreisverband haben uns allerdings entschieden, nicht so viel Papier zu beschreiben, sondern zu handeln. Wir wollen in unserem Landkreis Leipzig Chancengleichheit für alle. Gemeinsam mit unseren Ortsvereinen wollen wir die kommenden Kommunal- und Landtagswahlen vorbereiten und Antworten auf Themen geben, die unsere Bürgerinnen und Bürger vor Ort auf der Seele brennen.

Aus diesem Grund werden alle Ortsvereinsvorsitzenden in den nächsten Tagen zur Kreisvorstandsitzung im Dezember eingeladen, um mit uns gemeinsam einen Fahrplan zu erarbeiten, um Themen und Potentiale abzugleichen. Wichtig ist die Einbindung der SPD Ober- und Bürgermeister im Landkreis. Sie sind das kommunale Aushängeschild der SPD im Landkreis.

Besonders freut sich die SPD im Landkreis über die Wahl von Petra Köpping als Delegierte zum Bundesparteitag. „Wir brauchen auf der Bundesebene eine starke Stimme für den Osten. Petra Köpping ist nicht ohne Grund mit einem deutlichen Votum und dem besten Ergebnis auf dem Landesparteitag als Delegierte gewählt worden.“, so Bergforth nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses. „Sie hat maßgeblich im Bundestagswahlkampf noch Ostthemen platziert.“